Im kreativen Chaos zwischen dem Nicht-mehr und Noch-nicht
Noch nicht ausgepackte Umzugskartons, unfertig eingerichtete Zimmern und gepackte Koffer. So schaut es bei uns aus. Unsere neue Wohnung fühlt sich noch etwas als Provisorium an – ein Bild auch unseres inneren Wohlbefindens… Vieles ist vorhanden, aber hat seinen Platz noch nicht gefunden. So liegt z.B. ein viel zu kleiner Lattenrost mit Mattratze auf dem Boden, wo Ende Mai dann ein passendes Doppelbett stehen wird. Bestellt ist es…
Wohnlich und gemütlich sieht anders aus, aber wir können schon erahnen, dass es in ein paar Monaten besser wird, eines zum anderen kommt, Gardinen und Grünpflanzen und Dekoration es heimelig werden lassen…
Genauso “unfertig” geht es uns selbst.
Wir leben gerade in einer Übergangszeit. Deutschland ist nun vorerst unser Lebensmittelpunkt, Mainz unsere neue Adresse. Neue Aufgaben bei MAF liegen vor uns. Gleichzeitig steht die große Abschiedsreise nach Papua-Neuguinea unmittelbar bevor. Noch einmal zurück, dort unser gemütliches Zuhause auflösen, noch einmal viele Begegnungen, noch einmal bewusst Abschied nehmen. Zwischen Ankommen und Loslassen, zwischen Dankbarkeit und Wehmut, zwischen Hoffnung und offenen Fragen und nun auch noch gesperrten Lufträumen, die auch unseren Flug ausfallen lassen und unseren Zeitplan durcheinander bringen.
Monate mit gesundheitlichen Herausforderungen und wichtigen Entscheidungen liegen hinter uns. Manches ist geklärt, anderes bleibt im Prozess. Vielleicht passt dieses Bild ganz gut: halb eingeräumte Wohnung, gepackte Koffer und doch nicht fliegen können, nicht nicht… – und ein Herz, das Gott auch im Dazwischen vertraut.
Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht! Wir haben so viel Gutes erfahren, so viel Ermutigung, so viel Hilfe, so viele kleine und große Wunder, dass wir in allem Umbruch doch innerlich Frieden über diesen neuen Weg haben.

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