18. November 2009

Auf dunklen Straßen

… waren wir gestern Abend das erste Mal unterwegs. Wir hatten eine Einladung zum Abendessen bei einer deutschen NTM-Familie etwas außerhalb von Goroka. Und da es hier schon früh dunkel wird, muss man zwangsweise des Nachts heimfahren. Und wir wir da so fahren, fällt eine Ente flatternd vom Himmel und bis sie sich aufgerappelt hat, die Fahrbahn wieder zu verlassen, wird sie von unserm Fernlicht geblendet, kriegt ihre Flügel und Füße nicht so recht sortiert und landet auf unserer Kühlerhaube bzw. unterm Auto. Nein, wir machen keine Notbremsung für Enten! Ein paar Kilometer weiter grast ein riesiges Schwein am Straßenrand. Wir fahren zwar etwas langsamer heran, aber es lässt sich glücklicherweise nicht stören. Wir würden bremsen für ein Schwein! „Never hit a pig!“ – Das ist hier nämlich immer ein Vermögen wert und nicht wirklich ein Wildschwein. Und die, denen es gehört und die es frei herumlaufen lassen, sind keineswegs schuldig, wenn ihr Kapital angefahren wird… Außerdem treffen wir noch einige streunende Hunde am Straßenrand. Wenn man die überfährt, findet sich sicher auch jemand, der mal schnell behauptet, dass es seiner war und dann darf man noch Kompensation zahlen… Nee, nee. Mit uns nicht! Und dann kommen wir heim, und was grast in unserm Garten? – Glühwürmchen! Wie schön!


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