02. April 2010

Norbert und Friedrich

Norbert:
PNG ist kein (typisches) Urlaubsland, dafür aber ein Land mit sehr intensiven, schönen Eindrücken der Kultur, Fauna, Menschen und Naturereignissen. Die Belassenheit der Natur und die fehlende Infrastruktur birgt aber auch eine große Lücke: Menschen können nicht einfach so von A nach B reisen, um zum Beispiel Verwandte im Nachbardorf zu besuchen oder zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus zu kommen. Dies Lücke schließt eindrucksvoll die MAF und bring Hilfe in Gegenden, die sonst nicht erreichbar sind. Die Piloten der MAF arbeiten unermüdlich am Limit im Flugdienst und versuchen zusammen mit dem Bodenpersonal auch in schwierigsten Lagen den Wünschen der abgelegenen Passagieren Transporte zuzusichern. Wer die Chance hat, das Land zu besuchen und die Arbeit bei der MAF zu begleiten: Nutzt sie! Ich würde es immer wieder tun.
Friedrich:
Es gibt zwei mögliche Reaktionen auf PNG: Entweder man liebt es, oder man kann damit nichts anfangen. Bei Norbert und mir war es „Liebe auf den ersten Blick“!
In den drei Wochen in PNG konnte ich erleben, wie Menschen (bei MAF, EBC, Liebenzeller Mission und PIM) mit den Gaben, die sie von Gott geschenkt bekommen haben, anderen Menschen dienen und damit die Liebe Gottes weitergegeben haben. Und ich hatte das Privileg, selbst (eine viel zu kurze Zeit) mithelfen zu können!
Für die Menschen in Tekin, Telefomin oder den anderen isolierten Gebiete des Landes gibt es außer durch die Flugzeuge von MAF keine Möglichkeit im Notfall in ein Krankenhaus zu kommen. Ohne MAF gibt es keine Verbindung zum Umland.
Ich konnte erleben, wie wichtig und wertvoll MAF hier ist!

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