28. Dezember 2010

Sibilanga

Sibilanga liegt beinahe 700 Meter überm Meer im Küstengebirge. Die Landebahn ist kurz, steil und bei Regen schlüpfrig, die Straße dorthin schlammig und schwierig. Die Christliche Brüder Gemeinde (CBC) hat dort eine schöne, saubere und lebendige Gemeindschaft aufgebaut, die mit Australischer Entwicklungshilfe ein neues Schulgebäude baut. Bis Klasse 8 können die Schüler in Sibilanga bleiben, danach müssen sie in die Städte. Mühsam lernen die Papua Neuguinesen mit der rasanten Entwicklung des Landes Schritt zu halten. Was ehemalige Pioniermissionare aufgebaut haben, geht irgendwann in die Hände der Einheimischen über und verfällt im Laufe der Zeit. Wartung und zukunftsweisende Entscheidungen gehören nicht zu den Talenten der Buschbewohner. Ausnahmen wie in Sibilanga sind selten. Als der neuseeländische Missionar M.Tuck die Station in Sibilanga für die Christliche Brüdergemeinde aufgebaut hat, hatte er nicht ahnen können, dass die Dorfältesten heute mit Unterstützung der Australischen Enwicklungshilfe ein neues Schulgebäude aufbauen. Das Schulbegäude ist nicht wie andere aus Holz. Die Tragende Struktur ist Aluminium und im feuchtwarmen Klima von Papua Neuguinea haltbarer als die Klas-senräume aus Buschmaterial. Das große Wohnhaus der Familie Tuck auf dem Hügel im Hintergrund des Fotos, ist heute ein Gästehaus, indem jeder herz-lich willkommen ist.


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