12. April 2012

Die Sorgen einer Hausfrau …

Das Leben hier im feuchtwarmen Klima hat seinen Preis. Genauso wie deutsche Kochtöpfe. Aber mal schön der Reihe nach…
Womit anfangen? Mit den Pferden in den Gästezimmern! Will heißen, mit dem Schimmel. Zurzeit ist es hier seit Wochen sehr regnerisch. Also viel Wasser in der Luft. Und da unsere beiden Gästezimmer bzw. der gesamte untere Stock unseres Hauses (eine Hälfe des UG ist nach außen hin offen, die andere bildet unseren abgeschlossenen Gästebereich) eben keine Deckenventilatoren haben, die für die nötige Luftbewegung sorgen, geht hier die Schimmelbildung besonders eindrücklich voran – sofern man bzw. frau eben nicht mit dem Putzen hinterher kommt.
So schaut´s aus:
So sieht eine verschimmelte Wand aus
Ich habe echt einen Schreck bekommen, als ich das gesehen habe. Mittlerweile muss nur noch ein Raum geputzt werden. Dankenswerter Weise übernimmt das Margret, die Hausmeri. Ich bin in unserem Wohnbereich derweil beschäftigt, dass es eben nicht so schwarz wird. Wehret den Anfängen… Außerdem gilt es so nach und nach auch die Fliegengitter mal wieder zu schrubben und die Fenster zu putzen.
Jemand fragte per Email:
Was sagt denn die einheimische Hausmeri? Was macht sie bei sich zu Hause dagegen,  bzw. wie verhindert sie es in der feuchen Klima-Atmosphäre?
Die Einheimischen wohnen in der Regel in Häusern aus Buschmaterial. Da sieht man den Schimmel nicht so wie auf einem hellen Untergrund. Aber da ist er trotzdem. Unser Haus ist vielleicht um die 50 Jahre alt. Die Buschhütten der Einheimischen verrotten so nach und nach und müssen auch repariert oder eben ersetzt werden.
Themenwechsel. Von den Pferden zu den Käfern. Heute Abend sollte es Hähnchen-Curry geben. Sollte… 
Mehr als nur Currypulver …
Die Gewürzdose wanderte gleich in den Abfall. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie die Tage selbst gekauft habe oder ob es ein Überbleibsel unserer Vorgänger war. Wahrscheinlich letzteres. Aber man wundert sich dennoch, wo die Viecher herkommen und ob nicht auch in einem frisch gekauften und gut ausschauenden Curry Gewürz nicht schon die Ansätze dieser Krabbeltierchen enthalten sind…
Nun ja, Hähnchen gab es trotzdem mit leckerer Brathähnchengewürz-Kokosnusscremesoße. Und gekocht in neuen Töpfen! 
Abendessen in neuen Töpfen
Gestern gekauft. Angeblich sogar ein deutsches Produkt. Aber ich hab da meine Zweifel… Hab die Marke noch nie gehört: ARSHIA. Klingt irgendwie doch asiatisch. Aber zumindest an der Seite steht alles in Deutsch drauf. Nun ja, Hauptsache, die Töpfe leisten mir gute Dienste so lange wir in PNG sind. Die, die wir 2009 aus Deutschland mitgebracht haben (war ein Alu-Topfset) haben ihren Dienst getan und verlieren ihre Beschichtung. Leider… Die neuen sind anscheinend Edelstahl und hoffentlich langlebiger. 25 Jahre Garantie scheint es zu geben. Ich frag mich, ob´s die Firma wirklich gibt, bei der man bzw. ggf. eine Garantieleistung bekommen könnte.
Mogelpackung oder tatsächlich Kochtöpfe made in Germany?
Jaja, die Sorgen einer Hausfrau…   ;o)

Anonym am 13. April 2012 um 08:10 Uhr

Arshia gibts wirklich. über den ganzen erdball verstreut, aber auch einen sitz in köln. happy cooking 🙂
(isa)


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