22. Juni 2012

Wewak Dream Team

Martin und Mathias kurz vorm Abflug in Mt. Hagen nach Wewak. Schlussendlich landete Martin allerdings auf dem Sitz in der zweiten Reihe hinter dem Co-Piloten für ein Nickerchen. Mandy war die Co-Pilotin, jedoch ohne Uniform und ohne wirklich Ahnung vom Fliegen…  ;o)
Zu zweit sind wir am Montag nach Mt. Hagen geflogen. Das Flugzeug musste in die Werkstatt und außerdem musste das Radlager gecheckt werden, welches die Woche zuvor   mit seltsamen Geräuschen auf sich aufmerksam gemacht hatte und Mathias Flugprogramm und das der gesamten Wewak Base durcheinander gebracht hatte.
Während Mathias fast die ganzen drei tage im Hangar mit am Flugzeug geschraubt und geputzt hat, hat Mandy viele andere MAF-Frauen getroffen, war shoppen und hatte einfach auch ne gute Zeit. Außerdem konnten wir unser Internetproblem und Computerproblem vorerst mal beheben, wofür wir sehr dankbar sind. 
Jetzt sind wir wieder in Wewak. Mathias hat heute ein volles uns langes Flugprogramm, Mandy macht eine Hochzeitstorte und morgen beginnt die Stimmabgabe für die Wahlen hier im Land. Wir sind gespannt, wie sich die Stimmung hier in der Stadt entwickelt, ob es ggf. eskaliert.
In Mt. Hagen war das Stadtbild sowie der Flugplatz geprägt von viel Militärpräsenz. PNG hat Unterstützung von Australien und Neuseeland; vor allem im Hochland. Man rechnet mit Gewalt, aber hofft eben durch diese Militär- und Polizeipräsenz die Leute davon abzuhalten. In Mt. Hagen ist es ruhig wie seit langen nicht, sagen uns die MAF Familien. Aber an Buschplätzen wurden dennoch scharfe Waffen gesehen, berichten Piloten.
Wir sind aufmerksam und beobachten, haben einen sog. Go-Bag gepackt, eine Lebensmittelkiste ebenso, falls wir kurzfristig Wewak verlassen müssen. Das Gute: uns stehen Flugzeuge zur Verfügung. 
Aber wir haben auch unsern Glauben, wenn er auch klein sein mag, unsern Glauben an einen großen Gott, der uns aber eben auch die Leute hier in PNG grundsätzlich vor einer Eskalation der Situation bewahren kann und eine friedvolle Wahl schenken kann.
Danke, wenn ihr einfach mit uns um diese Situation betet.

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