02. April 2013

Selbst ist die Frau!

Was, wenn man nicht mal eben in den Supermarkt ans Regal mit den Backzutaten gehen und Zitronat kaufen kann, den man bzw. frau aber für einen leckeren Osterkranz bräuchte? – Selber machen, natürlich! 
Zum Glück kann ich hier auf dem Markt Zitronen und Orangen kaufen. Und Dank Internet findet sich auch schnell eine entsprechende Zubereitungsanleitung und schon geht´s los:
Zitronen und Orangen schälen und in schmale Streifen schneiden – mit Wasser 15 Minuten kochen – alles abgießen und nochmals mit einer Tasse Wasser und einer Tasse Zucker köcheln lassen, ca. eine Stunde bzw. bis die Flüssigkeit zu Sirup und die Schalen glasig und weich werden – alles abgießen und die Schalen zum Trocknen auf ein Rost auslegen und später klein schneiden. 
Aber hier wird ja nichts weggeworfen und so freuen wir uns morgens grad an leckerem Zitronen-Orangen-Gelee auf unserm selbst gemachten Hefezopf oder Brot. Und ja, der Osterzopf war auch lecker! 
Noch ein Nachsatz zu den Orangen: Die sind manchmal auch etwas anders wie gewohnt. Normale Orangen sind hier eh grün. Sollten sie also entsprechend Grünen heißen? Sie haben gelbes Fruchtfleisch und schmecken saftig und süß.
Was ich hier allerdings gekauft habe, hat den für alle Zitrusfrüchte verwendeten Tok Pisin Namen muli, vielleicht noch mit dem Attribut bikpela oder switpela. Jedenfalls wie ihr sehen könnt, ist eine Seite meiner Wewak-Orange spitz zulaufend. Auch das Fruchtfleisch unterscheidet sich von den normalen Orangen bzw. Grünen ;o), denn es ist nicht ganz so saftig und die einzelnen Fruchtkammern sind nicht so lang und tropfenförmig, sondern vielmehr klein und rundlich. Genauso komisch und anders sehen auch die Kerne aus, wovon mindestens zwei oder drei pro Stück vorhanden sind (oder wie heißt noch mal das bzw. die einzelne Scheibe? Fidel? Rädle?…)


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