17. September 2026

Brücken nach Papua-Neuguinea von Deutschland 

Manchmal schmunzeln wir nur, WIE wir an PNG erinnert werden und dadurch Begegnungen und Gespräche über das, was MAF tut, entstehen.

TEKIN & TEKIN

Anfang Juli waren wir in Stelle und Bremen unterwegs, um Freunde  und Gemeinden zu besuchen, Danke zu sagen für all die treue Unterstützung, erzählen, was wir mit Gott und MAF erlebt haben… 

Gegenüber des Cafés der Bremer Hoffnungskirche entdeckten wir das Tekin Grill Haus.

Tekin, für uns ein kurzer steiler Landeplatz in PNG.

Tekin, aber eben auch der Chef und Inhaber des kleinen Straßenimbiss und gute Freund des Pastors. Spontan ließ sich Tekin einladen und Mathias konnte ihm “sein” Dorf zeigen und eine Brücke in eine so andere Welt schlagen.

Tekin entwickelte sich seit der Gründung der baptistischen Missionsstation im Jahr 1962 zu einem wichtigen Zentrum der Oksapmin-Region. Die Baptisten prägten den Ort über Jahrzehnte durch ihre Arbeit in Gemeinde, Bildung und Ausbildung. Mit dem Bau der Landebahn entstand zugleich eine wichtige Verbindung zur Außenwelt. MAF übernahm die fliegerische Versorgung der Missionare und ermöglichte den Transport von Menschen und dringend benötigten Gütern. Über die Jahre weitete sich diese Unterstützung auf die gesamte Region aus und weitere Landeplätze entstanden. Bis heute verbindet MAF Tekin mit der Außenwelt und unterstützt die Menschen vor Ort.

PARADIESVÖGEL MITTEN IN MAINZ

Zu Mandys Geburtstag waren wir in Mainz im Café “Dicke Lilli” lecker frühstücken, bevor Mandy mit dem ICE nach Hamburg zu einem Partnertag von BibelTV abgedüst ist. Im Gang zur Toilette stand Mandy auf einmal in einer anderen Welt: ein Dschungel voller Paradiesvögel! Welch eine Überraschung! Die Angestellten dachten es seien Papageien… Jetzt sind sie eines besseren belehrt 😉

MARIAMA

In Hamburg traf sie beim Partnertag einen Mitarbeiter von ethnos360 bzw. New Tribes Mission (NTM), der 2014 wie wir die feierliche Übersetzung und Übergabe des Neuen Testaments in der Sprachgruppe der Bagwido in Mariama für seine Organisation dokumentiert hat. 

HIER gelangt ihr zur unserem 2014 Artikel “Ein Fest zur Ehre Gottes”

Toll, wie auch für uns immer wieder Brücken zurück nach PNG führen!

Und irgendwie passend, dass gerade zu dem Zeitpunkt mein ehemaliger Kollege und Chef vom Comms-Team mir von seinem Besuch in Mariama erzählte, um Amanda, eine neue Mitarbeiterin bei ihrem ersten Dokumentations- und Interview-Buschtrip zu begleiten und anzulernen. Übrigens, im Namenslexikon steht, dass Mandy u.a. auch eine Kurzform von Amanda ist. Was für ein Witzger Zufall, oder?

In Mariama ist medizinische Hilfe kaum erreichbar: Es gibt weder ein Gesundheitszentrum noch medizinisches Personal oder Medikamente. Die neu (mit Hilfe von EU-Fördergeldern) instand gesetzte Landebahn ermöglicht es MAF, die abgelegene Gemeinde und umliegende Dörfer weiterhin zu versorgen, u.a. mit regelmäßigen Gesundheitspatrouillen des Kompiam Hospitals (Artikel auf bei MAF Deutschland). Zwar gibt es zahlreiche Wasserwege, doch Flusspiraten machen den Weg über den Sepik gefährlich. Viele Menschen fühlen sich deshalb von der Außenwelt abgeschnitten. Umso wichtiger ist die Verbindung aus der Luft, durch MAF, durch NTM.


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